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Die Entwicklung von Architektur und Gartenkunst verschiedener Epochen und deren Korrespondenz ist im Schloßgarten Eisenberg anschaulich wahrnehmbar.

 
Südteil des Bogenganges 1998   Der Küchenkräutergarten 1998

Kern und Schmuckstück ist der mindestens 300 Jahre alte Bogengarten, der in seinen Grundelementen bis heute erhalten ist.
Ebenfalls gartenkünstlerisch bedeutend ist der im 19. Jahrhundert im landschaftlichen Stil angelegte Baumgarten, welcher den Grundstock für die überregionale Anerkennung des Hofgärtner Döll bildete.
Mit dem Pavillon im Kräutergarten ist eine typische Parkarchitketur der Zeit des Klassizismus in die Gegenwart überliefert worden.
Bedeutende Einzelbäume sind Zeugen der über 400jährigen Gartentradition. Hervorzuheben ist weiterhin der abgeschlossene, überschaubare Charakter der Gesamtanlage. Durch verschiedene Sichtbeziehungen und Ausblicke wird die Landschaft mit einbezogen und der Park optisch erweitert.

Trotz einiger Beeinträchtigungen und Verluste stellt der Eisenberger Schloßgarten ein herausragendes Denkmal der Gartenkunst in Thüringen dar, welches erhalten, gepflegt und regeneriert werden muß