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Veröffentlicht am: 25.11.2021

Eröffnung des Testzentrums am Steinweg

Wiedereröffnung des Testzentrums am Steinweg (Frank Pucklitsch, Daniel Seiferheld und Michael Kieslich v.l.n.r)

Am heutigen Donnerstag ist das Testzentrum am Steinweg in Eisenberg in Betrieb gegangen. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun wieder die Möglichkeit, sich im Rahmen der kostenlosen Bürgertestung auf eine Infektion mit dem Corona- Virus testen zu lassen. Der Bund hatte vor Kurzem die Wiedereinführung der kostenfreien Testung auf den Weg gebracht. Betreut wird das Testzentrum durch das Deutsche Rote Kreuz. Es werden donnerstags in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr nasale Tests durchgeführt, Spucktests sind nicht möglich. Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis, für die Erstellung der Testbescheinigung, wie auch eine medizinische Mund- Nase- Bedeckung. Daniel Seiferheld, Koordinator des DRK, wies im Rahmen der Eröffnung nochmals darauf hin, dass Personen mit Symptomen bitte nicht in das Testzentrum kommen, sondern stattdessen eine Arztpraxis aufsuchen sollten. Der Saale- Holzland- Kreis und die Stadt Eisenberg hatten vor einigen Tagen parallel die Bemühungen aufgenommen, wieder eine Testmöglichkeit in der Kreisstadt zu schaffen.

„Wir sind froh, dass mit dem heutigen Donnerstag, das Testzentrum am Steinweg wieder an den Start gehen kann.“, betonte Bürgermeister Michael Kieslich. Die Stadt Eisenberg stellt, wie im Frühjahr bereits auch, kostenfrei die Räumlichkeiten des Papstsaales im Hinterhof der Bibliothek zur Verfügung. Neben Bürgermeister Michael Kieslich und DRK- Koordinator Daniel Seiferheld zeigte sich auch Frank Pucklitsch, Abteilungsleiter im Landratsamt des Saale- Holzland- Kreises, erfreut darüber, dass nun wieder eine Testung erfolgen kann. Problematisch war kurz vor der Wiedereröffnung die Frage der Abrechnung und der Bereitstellung von Testzertifikaten über die Corona- Warnapp des Bundes. „Die Deutsche Telekom muss die Testzentren innerhalb der App anlegen, wenn dies nicht der Fall ist, kann der Träger die Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) nicht abrechnen.“, erklärte Pucklitsch. Diese Finanzierungslücke übernimmt vorerst der Landkreis, bis alle weiteren Rahmenbedingungen geklärt sind. „Perspektivisch wird aber das Deutsche Rote Kreuz wieder die Abrechnung mit der KVT übernehmen“, ergänzt der Abteilungsleiter. Alle drei Anwesenden waren sich darin einig, dass die Telekom den Anträgen der Testzentren schnellstmöglich höchste Priorität einräumen sollte. Die gleiche Lösung wird für das zweite Testzentrum in Stadtroda ab der nächsten Woche übernommen.

 

Weitere Informationen zur Corona- Lage in Eisenberg und im Landkreis, wie auch die Regelungen zur Nutzung städtischer Einrichtungen wie dem Hallenbad, dem Stadtmuseum, der Schlosskirche oder der Stadtbibliothek finden die Bürgerinnen und Bürger auf der Website der Stadt Eisenberg, im Corona- Informationsportal sowie auf der Website des Landkreises.